Abenteuer, Teamgeist und ein „bisschen“ Matsch – die Kennenlerntage der Klassen 5a im Haus Ossenbrock
Kaum angekommen, ging es für unsere neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler auch schon richtig los: Die Klasse 5a verbrachte ihre Kennenlerntage vom 31. August bis zum 2. September im Haus Ossenbrock. Dank fleißiger Elterntaxis kamen alle sicher hin – und natürlich auch wieder zurück.



Schon die Zimmerbelegung sorgte für ordentlich Spannung: Wer schläft in welchem Bett und wer schafft es wohl, abends als Letzter noch wach zu bleiben? Fragen, die sich nicht nur die Kinder stellten.






Nach dem ersten Einrichten und Kennenlernen von Haus und Umgebung startete das gemeinsame Abenteuer mit einer Wanderung zur Schelenburg. Rund fünf Kilometer ging es durch Wald und an Bächen entlang. Dabei blieb es nicht immer bei trockenen Füßen. Beim Spielen, Entdecken und dem ein oder anderen Versuch, die Bäche zu überqueren, wurden so manche Schuhe und Socken auf ihre Wasserfestigkeit getestet. Am Ende ging es wieder mit müden Beinen, aber vielen neuen Eindrücken zum Haus zurück. Und nebenbei: Der Weg war wirklich nur 5km lang!









Auch bei den Mahlzeiten war Teamarbeit gefragt. Mit wechselnden Tischdiensten sorgten die Schülerinnen und Schüler dafür, dass gedeckt, abgeräumt und gemeinsam Ordnung gehalten wurde. Schließlich gehört zu einer Klassenfahrt nicht nur das Abenteuer, sondern auch ein bisschen Verantwortung.









Am Abend wurde es gemütlich: Lagerfeuer, Stockbrot und Marshmallows standen auf dem Programm. Wobei ein kräftiger Regenguss die Stimmung nur kurz trüben konnte, schließlich war das für einige besonders hartgesottene Kinder auch überhaupt kein Grund, das Lagerfeuer aufzugeben. Die erste gemeinsame Nacht, die nicht nur von den Schülern mit Spannung erwartet wurde, verlief dann im Großen und Ganzen recht ruhig, was vielleicht auch an den gefühlten 20 km lag.





Am nächsten Tag warteten neue Herausforderungen. Beim Teambuilding musste die Klasse gemeinsam Aufgaben lösen und unter anderem mit Holzleisten eine kleine Stadt bauen. Kommunikation, Kreativität und Zusammenarbeit waren gefragt. Ganz nebenbei wurde festgestellt, dass man gemeinsam meistens mehr schafft als allein. Bei Teamspielen und beim Bogenschießen konnten die Schülerinnen und Schüler anschließend weitere Stärken entdecken. Vielleicht wurde dabei sogar bei dem einen oder anderen eine neue Sportart gefunden?




Am zweiten Abend zeigte sich das Wetter dann von seiner besten Seite. Bei perfekten Bedingungen konnten erneut Stockbrot und Marshmallows über dem Feuer zubereitet werden. Doch damit war der Tag noch lange nicht vorbei: Die Nachtwanderung durch den geheimnisvollen „Gruselwald“ sorgte noch einmal für ordentlich Spannung. Versteckte Geister mussten gefunden werden und so mancher Blick ging dabei lieber zweimal in die Dunkelheit.













Irgendwann hieß es dann tatsächlich: „Endlich schlafen!“ Nach so vielen Erlebnissen war die Müdigkeit doch deutlich zu spüren.
Am Ende der Kennenlerntage ging es glücklich, müde und mit vielen Geschichten im Gepäck wieder nach Hause. Und während bei einigen Familien vermutlich erst einmal die Waschmaschine auf Hochtouren lief, konnte man eines ganz sicher sagen: Die gemeinsamen Tage im Haus Ossenbrock hat die neue Klasse ein gutes Stück näher zusammengebracht.
Neue Freundschaften, gemeinsame Erlebnisse, gegenseitige Unterstützung und jede Menge Spaß der Kennenlerntage haben gezeigt, dass die 5a als Klassen ein gutes Stück zusammengewachsen ist.
Und wer weiß, vielleicht wird der ein oder andere Bachlauf, das Bogenschießen oder der „Gruselwald“ noch lange Gesprächsthema bleiben. ?
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